Category: Action

Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt- Review

Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt- Review

Scott Pilgrim vs The World (Edgar Wright)ist der must-see Film 2010 für alle Nerds. Und auch für diejenigen die sich nicht zu dieser Gruppe zählen, ist Scott Pilgrim einer der besten Filme des Jahres 2010.

Scott Pilgrim vs. The World spielt in Toronto, Kanada. Hier lebt Scott (Micheal Cera) in einer WG mit seinem schwulen besten Freund Wallace (Kieran Culkin). Die Personen die Scott umgeben sind seine Bandkollegen Stephen Stills – “das Talent” – (Mark Webber), Kim Pine (Alison Pill) und Young Neil (Johnny Simmons).

Scott beginnt ein 17-jähriges asiatische Schulmädchen namens Knives Chau (Ellen Wong) zu daten, nachdem er zuletzt auf brutale Art und Weise verlassen wurde. Gleichzeitig lernt er Ramona Flowers (Mary Elizabeth Winstead) kennen, welche ihm mit Hilfe des “Traum-Highways” den Kopf verdreht, noch bevor die beiden sich begegnen. Um jedoch ihr Herz zu gewinnen, wäre Scott gezwungen Ramonas “7 evil exes” (sieben böse Expartner) zu besiegen. Außerdem wäre da noch die Beziehung zu Knives…

“Scott Pilgrim vs. The World” ist die Umsetzung des Genres sehr gut gelungen. Es gibt jede Menge Anime Elemente. Die Kämpfe beispielswiese sind überzogen, jedoch nicht auf eine ZU alberne Art und Weise. Trotz der Skurrilität der Kämpfe funktioniert der Film einfach.

Überall blinken Spielelemente auf. Beschworene Figuren, Punkte und Statusbalken kommen zum Einsatz und besiegte Gegner hinterlassen auf eine amüsante Art und Weise Münzen.

Wer auf gut gemachte Komödien steht, ist mit Scott Pilgrim gut beraten. Die Printversion und die Spiele sollen ebenfalls gut sein, jedoch bin ich bisher nicht dazu gekommen, mir diese vorzunehmen.

Für einen meiner Lieblingsfilme 2010 gibt es 9.5/10 Punkte.

Battle Royale – Review

Battle Royale – Review

Anmerkung: Gleich vorweg genommen: Mir persönlich hat der Film Battle Royale nicht gut gefallen. Das mag daran liegen, dass ich mich mit asiatischer Filmkunst meist ein wneig schwer tu, aber im Großen und Ganzen finde ich leider wenig gutes an der Verfilmung.

Im Vergleich soll das Buch, wen wird es überraschen, um Welten besser sein. Allerdings muss ich dieses noch nachholen.

Review:

Die Prämisse des im Jahre 200 erschienenen Films ist simpel erklärt: In einer schwierigen Zeit haben sich Japan und ein paar umliegende Länder zu einem großen Land zusammengeschlossen. Um der immer drastischer werdenden Überbevölkerung einhalt zu gebieten, erlässt man das “BR”-Gesetz. Dieses Gesetz legitimiert es, einmal pro Jahr eine Schulklasse auszuwählen und diese bis nurnoch eine Person am Leben ist gegeneinander kämpfen zu lassen.

Der Film gibt zu den Hintergründen leider nicht viel her. Jenseits einer kurzen und knappen Erklärung des Gesetzes wird keine Hintergrundgeschichte aufgebaut. Man erfährt weder genau, wie eszu dem Gesetz kam, noch wie die Bevölkerung zu dem Gesetz steht.

Nach einem kurzen Prolog beginnt die Handlung in einem fast leeren Klassenraum. Einzig anwesende Person ist ein Lehrer, der offensichtlich von der Klasse sitzen gelassen wurde. Diese Klasse ist es, um die es sich den Rest des Filmes drehen wird.

Gemeinschaftlich hat der Klassenverband beschlossen nicht mehr zur Schule zu .kommen. Als jedoch ein Schulausflug angekündigt wird, kann keiner widerstehen. Die Kinder werden unter Drogen gesetzt und heimlich auf eine einsame Insel entführt.

Auf der Insel angekommen werden den Kindern die Regeln des “Battle Royale” mitgeteilt und das Spektakel nimmt seinen Lauf.

Fazit:

Battle Royale ist zusammengesetzt aus unvollständigen Segmenten. Zwar wird relativ schnell klar, wer zu welcher Person in welcher Beziehung steht, doch alle Charaktere wirken sehr flach. Wann immer versucht wird einen Charakter auszubauen, versucht man dies durch wenig bis nichtssagende Rückblenden.

Die Grundproblematik stell zwar durchaus ein interessantes Thema dar, doch leider scheitert das Projekt an seiner Ausführung. Für einen Trash-Film ist Battle Royale ganz einfach zu wenig Trash, für einen ernstzunehmenden Film ist erallerdings wiederum nicht trashig genug.

Hin und wieder gibt es ein paar lustige Szenen – meist überzogene trashige Szenen – doch eigentlich wirkt alles unvollständig und unseriös. Das Ende des Films ist sowohl enttäuschend, als auch fast schon als lächerlich zu bezeichnen. Wer die Szene mit dem Telefonat in Erinnerung hat, wird wissen was ich meine.

Für die paar Lacher und für die gute (wenn auch aus dem zugehörigen Buch übernommene) Idee nur 3/10 Punkten.